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Eigentlich könnte es ja ganz einfach sein: Die Blume kommt niemals zur Biene!

Männliche und weibliche Energie sind eigentlich ganz klar definiert: Die Frau empfängt, der Mann handelt. Leider ist dieses Verhältnis bei vielen komplett umgekehrt…

Wir leben noch immer in einer von Männern dominierten Welt. Uns Frauen wird bereits früh vermittelt, wir müssten uns verhalten wie Männer, um anerkannt zu sein und um in der Gesellschaft überleben zu können. Weiblichkeit wird häufig mit Schwäche assoziiert. Um eine Chance zu haben, müssen wir uns in die männliche Energie begeben, die besseren Männer sein.

Klar, wir Frauen haben oft ganz schön was zu stemmen in unserem Leben, müssen oft Beruf, Familie und tausend andere Dinge unter einen Hut bringen. Oder in männderdominierten Berufen unseren “Mann” stehen. Sind oft nicht nur gefühlt für alles zuständig…

Was macht das mit unserer Energie?

Abgesehen davon dass es uns auspowert, verlagert es uns auch viel zu stark in den männlichen Pol, unser Yang-Anteil wird dominant und sorgt so weiter dafür, dass unsere weibliche, intuitive, sanfte und kreative Seite immer weniger gelebt wird.

Das Tragische an der Geschichte ist: Auch wir Frauen halten weibliche Energie oft für schwach! Haben wir ein erhöhtes Bedürfnis nach Dynamik, verfallen wir daher meist in die männliche Energie.

Dabei ist weibliche Energie alles andere als schwach – sie ist unendlich kraftvoll – nur anders!

Oder ist die Blüte etwa weniger kraftvoll als die Biene???  Wir haben leider in den seltensten Fällen gelernt, unsere starke weibliche Seite zu entwickeln und zu nutzen, weil es uns mit wenigen Ausnahmen niemand vorgelebt hat! Weder unsere Mütter, unsere Lehrerinnen oder weibliche Führungspersönlichkeiten wie Angie M. 😉

Und in Beziehungen? Chaos vorprogrammiert!

Die Beziehung zwischen Mann und Frau ist nun mal auf Polarität angewiesen, ohne Polarität gäbe es keine gegenseitige Anziehung und Ergänzung. Ist nun die Frau zu aktiv, kontrollierend, macht alles selbst, übernimmt die impulsgebenden Aufgaben des Mannes, so bekommt der Mann keine Anerkennung mehr für sein Tun und seine Männlichkeit.

Je yang-lastiger die Frauen geworden sind, desto mehr weibliche Energie mussten die Männer entwickeln, das war die einzige Chance, die gegenseitige Anziehung scheinbar aufrecht zu erhalten.

Und es ist ganz einfach eine Frage der Resonanz: Solange wir Frauen nicht in unserer weiblichen Kraft sind, treffen wir leider auch nicht die Männer, die ganz in ihrer männlichen Kraft sind. Solange wir Frauen ständig bevormunden, kontrollieren, agieren und fordern, den Männern ihre Rollen und Aufgaben abnehmen, weil wir wenig Selbstwert haben und nicht vertrauensvoll in unserer Energie ruhen, treffen wir auf Männer, die enttäuscht sind, keinen wahren Selbstwert haben (oft nur ein aufgeblasenes Ego), handlungsunfähig sind und sich nicht trauen, für ihr Glück den Hintern hochzukriegen.

Und was jetzt?

Damit die Männer wieder in Bewegung kommen können, müssen wir Frauen zuerst einmal lernen, nichts zu tun. Nicht gleich jedem Bewerber nachzurennen, aus Angst, es käme vielleicht kein besserer mehr.  Aufhören, Männern Zuwendung zu geben, um etwas zu bekommen, unseren Selbstwert damit zu polieren. Für die meisten von uns schwerer, als es sich anhört. Der Grund sind unsere eigenen Ängste, Zweifel und Unsicherheiten, die wir mit Kontrolle versuchen zu kompensieren. Deswegen nehmen wir Frauen es in die Hand, dafür zu sorgen, dass der Mann um uns wirbt, sich für uns entscheidet, bei uns bleibt!

Die Männer können erst in ihre aktive Rolle finden, wenn wir Frauen nichts mehr in Richtung Mann unternehmen und sie gezwungen sind, sich selbst zu bewegen. Viele Männer agieren ihre männliche Rolle zwar in Beruf und Karriere, im Sport oder in Hobbies aus. Was Gefühle betrifft, sind sie aber genauso in ihrer Opferrolle gefangen wie wir Frauen, emotional gehemmt, schwammig, unklar in dem was sie wollen, abwartend, zögernd oder weglaufend.

Ich weiß wovon ich rede, wahrscheinlich bin ich den größten Teil meines Lebens auf dieser Schiene gefahren, war ziemlich yanglastig, aktiv, schneller als jeder Mann – ganz schön anstrengend – auch für die Männer 🙂

Doch nachdem ich mich nun eine ganze Weile mit den Polaritäten und ihren Beziehungsdynamiken beschäftige und die Prinzipien bei mir selbst anwende spüre ich inzwischen ganz deutlich: Je stärker die weibliche Energie in uns wächst, desto mehr entspannte, vertrauensvolle Passivität kann entstehen. Klare Werte sorgen dafür, dass wir uns treu bleiben und bedürftiges Handeln wird durch vertrauensvolles Geschehenlassenkönnen ersetzt.

Wir beschäftigen und reagieren nur noch, wenn von IHM die Impulse kommen. Das macht dann auch beiden Seiten wieder mehr Spaß!

Meist geht das nicht über Nacht – aber allein das Wissen und Bewusstsein über diese Zusammenhänge kann uns helfen, uns wieder mehr mit unserer Weiblichkeit anzufreunden.

Je mehr wir wieder in unsere weibliche Kraft kommen, umso größer ist also auch unsere Chance auf erfüllende Beziehungen. Wir strahlen Weiblichkeit aus, der man(n) schwer widerstehen kann :-).

Eine Stärkung unserer Yin-Energie fördert i.d.R. auch die Entwicklung bestehender Partnerschaften, weil dann auch der Mann wieder die Chance bekommt, seine eigene Rolle zu übernehmen und mehr Yang zu entwickeln und zu leben. Diese Prozesse sind ja fließend, so haben also beide Partner die Chance, sich miteinander in ein neues, harmonischeres Gleichgewicht zu bewegen.

Und: Wir müssen oft erst wieder lernen, als Frau Dominanz abzugeben ohne uns klein zu machen.

 

Was tun für mehr YIN, also mehr weibliche Energie?

  • Alles was mit Kreativität zu tun hat, fördert die Yin-Energie. Egal ob Malen, Zeichnen, Musizieren oder Schreiben, Basteln, Nähen, Tanzen oder Witze ausdenken … es geht um kreativen Ausdruck.
  • Achtsame Bewegung in der Natur, der liebevolle Umgang mit Tieren, helfen uns auch, mehr Yin zu entwickeln. Sich mit Frauen umgeben, die unterstützend und wohlwollend sind.
  • “Weiche” Sportarten und Bewegungsformen wie z.B. Yoga und Tai Chi, aber auch Reiten, lassen mehr Yin-Energie fließen.
  • Und wenn wir in einer Beziehung sind? Wunderbare Spielwiese um zu lernen! Auch hier den Mann mal wieder öfter Mann sein lassen. Klar können wir selbst mit einer Bohrmaschine umgehen oder die Wasserkiste hochschleppen, uns um den Urlaub kümmern oder die Finanzen planen… aber WOLLEN wir das alles immer selbst machen?
  • Als Singlefrau? Ab aufs Parkett, flirten, Spaß haben und Dich vor allem wohl mit Dir selbst fühlen – der Rest geht fast von allein.

 

 

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